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Härtetest für die Asso-Segler - Neun Wettfahrten bei stürmischen Winden


(ni) Wer von den 21 Asso-Mannschaften mit den Erwartungen an den Chiemsee gekommen war, hier herrsche nicht viel Wind, der wurde während der European Open der Asso99 beim Verein Seglerheim am Chiemsee schnell eines Besseren belehrt. Schon der erste Tag wurde ein richtiger Härtetest. Strömender Regen, eiskalte Temperaturen und Winde von drei bis vier Beaufort forderte die aus je sechs Mann bestehenden Segelmannschaften, auf den pfeilschnellen Assos bis auf das Äußerste. Die European Open war sehr gut besetzt - neben den Deutschen starteten Mannschaften aus Ungarn, Italien und der Schweiz. Drei Wettfahrten hintereinander ließ Wolfgang Reger, der mit Robert Reiter und weiteren zwei Helfern die Wettfahrten leitete, segeln. Andy Plettner vom Bayerischen Yachtclub, mit Seiner Königlichen Hoheit, Prinz Luitpold von Bayern unter seinen fünf Mannschaftskameraden an Bord, gewann die erste Wettfahrt. Doch dann kam Tamas Vadnai aus Ungarn mit seiner Mannschaft so richtig in Fahrt und gewann die weiteren zwei Wettfahrten des Tages. Er führte dann auch nach dem ersten Tag ganz knapp vor dem Schweizer Silvio Müller. Dahinter folgte Andi Plettner vor Szabolos Detre aus Ungarn und dem Chiemseer Leopold Fricke, der vom Skiff 49er auf die große schiffige Asso99 umgestiegen war. Am zweiten Tag hatte der Regen zwar bis auf einige kurze Schauer aufgehört, es war aber weiterhin eiskalt und der Wind hatte nochmals zugelegt. Nun herrschten vier, in den Böen bis zu fünf Windstärken und die Motorboote mussten mächtig aufdrehen, um den Segelyachten folgen zu können. Nach vier anstrengenden Wettfahrten waren alle Segler froh, als sie in den Hafen einlaufen konnten. Nach sieben Wettfahrten gab es bei einem Streichergebnis einen Führungswechsel. Der Ungar Szabolcs Detre (FD Weltmeister) zeigte seine große Klasse, siegte dreimal und wurde einmal Zweiter, das bedeutete, dass er mit 10 Punkten auf den ersten Rang vorrückte. Sein Landsmann Tamas Vadnai war nun mit 16 Punkten Zweiter, Andi Plettner mit 17 Punkten Dritter. Silvio Müller fiel auf Rang vier zurück. Es sollte also spannend werden, besonders wer Zweiter und wer Dritter wurde. Bei den letzten zwei Rennen am Sonntag hatte der Wind abgeflaut, dafür herrschte Sonnenschein und strahlend blauer Himmel. Szabolcs Detre ließ sich mit einem weiteren ersten, sowie einem vierten Platz den Gesamtsieg nicht mehr nehmen. Doch Andi Plettner fing den weiteren Ungarn noch ganz knapp ab. Nach den Plätzen sechs und zwei wurde er verdient Gesamtzweiter, vor Tamas Vadnai. Ausgezeichnet mit einem fünften Gesamtrang hielt sich der beste Einheimische, Leopold Fricke vom Chiemsee YC. Der Commodore der deutschen Asso-Klassenvereinigung, Seine Königliche Hoheit, Prinz Luitpold von Bayern, lobte die perfekte Durchführung seines Vizecommodores Kai Krause vom VSAC e.V und Robert Reiter der insgesamt neun Rennen. Unter www.youtube.com/watch?v=AJm_JH6ZJ4E & www.asso99.de sowie www.vsac.de sind weitere Informationen ersichtlich. Das Ergebnis: 1. HUN-133 Szabolcs Detre/Istvan Ferenczi/Andreas Dercsenyi/Nandor Detre/Zsolt Detre/Tamas Fazekas, 15 Punkte 2. GER-141 Andi Plettner/Luitpold SKH von Bayern/Martin Endres/Dangl Ines/Franke Dangl/Gregor Bornemann/Prinz Heinrich von Bayern, 25 Punkte 3. HUN-134 Tamas Vadnai/Miklos Fejer/Gabor Denes/Balazs Komaromy/Gergely Fazekas/Robert Huszka, 25 Punkte 4. SUI-70 Silvio Müller/Peter Scherrer/Marcel Albertin/Christof Lutz/Christian Stambach/Andreas Bernet, 32 Punkte 5. GER-076 Poldo Fricke/Lorenz Huber/Lisa Cammerer /Tobias Wohlhaupter/Christof Müller/Moritz Fricke, 40 Punkte 6. ITA-136 Stefano Novati/Carlo Nessi/Cinzia Quaranta /Jessika Nicoli/Carli Carlo/ Thomas Vieider, 42 Punkte. Soweit der offizielle Pressebericht. Was da nicht drinsteht, hier in kürze: Unser Kai Krause hat hier eine Veranstaltung organisiert, bei der keine Wünsche offen blieben. Die Küchencrew um Felix Laabs hat uns perfekt in einer Weise versorgt, wo mancher professionelle Küchenchef ins Grübeln kommen sollte. Immerhin ist Felix Hobbykoch! Den Service hat Dominique Matthée ebenfalls perfekt organisiert und durchgeführt. Das Schiedsgericht um Uli Fischer hat die wenigen Proteste souverän verhandelt und das Team um Wettfahrtleiter Wolfgang Reger hat 9 Wettfahrten durchgezogen, wo es nichts zu meckern gab. Jochen Grauer hat wieder mal einzigartige Preise gebastelt, so was hat nicht jeder. Vielen Dank an die vielen freiwilligen Helfer, es war wegen Eurer Mithilfe eine perfekte Veranstaltung!


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